Koalitionsverhandlungen:
KPL stellt Forderungen
Die Kommunistische Partei Luxemburgs, die bei den Parlamentswahlen nicht ins Parlament gewählt wurde, jedoch in allen Bezirken zulegte und landesweit ein Drittel Listenstimmen hinzugewann, nimmt die gegenwärtigen Koalitionsverhandlungen zwischen CSV und LSAP zum Anlass, um die verhandelnden Parteien daran zu erinnern, dass der Rückgang der Wirtschaft und der Staatsfinanzen kein Vorwand sein darf, um die Folgen der kapitalistischen Finanz- und Wirtschaftskrise auf die Schaffenden abzuwälzen.
KPL bei den Parlamentswahlen gestärkt
In seiner Sitzung vom 11. Juni 2009 stellte das erweiterte Zentralkomitee fest, dass die KPL ihr Wahlziel, im Landesdurchschnitt 2 Prozent und im Südbezirk ein Abgeordnetenmandat zu erringen, nicht erreichte. Als Erfolg wurde gewertet, dass es der KPL, die als einzige Partei mit einem eindeutig antikapitalistischen Programm antrat, erstmals seit 15 Jahren gelang, in allen vier Bezirken Kandidatenlisten aufzustellen, im Vergleich zu 2004 in allen Wahlbezirken und bei den Wahlen zum EU-Parlament Stimmen hinzuzugewinnen und ihre Listenstimmen bei den Parlamentswahlen von 1.076 auf 1.849 (+71 Prozent) und bei den EU-Wahlen von 1.442 auf 1.947 (+35 Prozent) zu erhöhen.
Die Kommunisten auf der Escher Braderie
Im Gegensatz zu allen anderen Parteien, die mit Gadgets um sich schmissen, verteilte die Kommunistische Partei gelegentlich der Escher Braderie am gestrigen Donnerstag ein Informationsblatt in der Alzettestraße, auf dem unter anderem das Dringlichkeitsprogramm der KPL abgedruckt war. Für den Fall, dass sie nationale Verantwortung übernehmen würde, wird die KPL in 100 Tagen folgende Punkte verwirklichen: Die Indexmanipulation wird beendet, der Mindestlohn wird um 20 Prozent erhöht, die Beschäftigten, die kurzarbeiten müssen, erhalten 100 Prozent ihres Lohnes, das militärische Transportflugzeug wird abbestellt, die Luxemburger Soldaten werden aus Afghanistan zurückgezogen, allen Jugendlichen, die im Juli ihre Schule abschließen oder die arbeitslos sind, wird innerhalb von drei Monaten eine Arbeit vermittelt, ab dem Schuljahr 2009/2010 wird die Trennung von Schule und Kirche eingeführt, für die Reichen wird wieder eine Vermögenssteuer eingeführt, die von der Regierung beschlossene Verschlechterung des Mietgesetztes wird rückgängig gemacht und der Spitzeldienst wird abgeschafft.
Vote des immigrés
Pourquoi voter KPL ?
Les raisons, pour les immigrés, de voter KPL ne manquent pas. Depuis sa création, le KPL a été traditionnellement aux côtés des immigrés, tant des étrangers venus au Luxembourg pour chercher du travail, que des étrangers qui fuyaient des dictatures, comme les italiens, les espagnols, les portugais ou encore, plus récemment, les chiliens. Il est très important de rappeler qu’à la fin des années 20, plus de 80% des membres du KPL étaient étrangers. Etait-ce le fruit du hasard ?
KPL fordert 100 Prozent Lohn für alle Kurzarbeiter und Arbeit für alle Schulabgänger
Die Kommunistische Partei Luxemburgs nimmt zur Kenntnis, dass die CSV/LSAP-Regierung auch kurz vor den Wahlen ihre Politik fortsetzt, die Folgen der kapitalistischen Krise auf die schaffenden Menschen abzuwälzen.












