Internationaler Frauentag

Ehrung für die kommunistischen Frauen
in der Resistenz

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Als Hitlerdeutschland 1940 Luxemburg besetzte, hatte die Kommunistische Partei Luxemburgs sich als einzige Partei dem Diktat der Nazis, die politischen Parteien müssten sich auflösen, widersetzt. Die Kommunisten setzten ihren Widerstand gegen die Faschisten in der Illegalität fort, weshalb viele von ihnen von den Besatzern ins Gefängnis gesperrt, gefoltert und im Konzentrationslager ermordet wurden. Unter den kommunistischen Militanten, die in der Resistenz aktiv waren, waren auch zahlreiche Frauen, die illegale Flugblätter und Zeitungen verteilten, nachts heimlich Handzettel gegen die Nazis klebten, sich an Geldsammlungen für die Herstellung antifaschistischer Propaganda und für die Unterstützung der Familien der eingesperrten Patrioten beteiligten, Kleidung und Lebensmittel in die Verstecke Luxemburger Wehrmachtdeserteure brachten und als Kuriere der Resistenz tätig waren. Viele der kommunistischen Resistenzlerinnen wurden Opfer des nazistischen Terrors und kamen ins KZ.

Um den kommunistischen Frauen zu gedenken, die in der Resistenz tätig waren, legten die Femmes Communistes am 1. März 2008, im Vorfeld des Internationalen Frauentages, Blumen an der Gedenktafel an der Düdelinger Gemeinde nieder. Auf dieser Gedenktafel steht auch der Name der Kommunistin Eléonore Preti, die bereits während der 30er Jahre in der »Roten Hilfe« und anschließend in der Resistenz tätig war. Zusammen mit ihrer 17-jährigen Tochter Blanche Smeets wurde Eléonore Preti am 2. September 1944 von der SS in Düdelingen ermordet.