wir sind & wir wollen

JCL – Déi Jonk Kommunisten fordern:

Her mit dem Recht auf gute Ausbildung!


In Luxemburg suchen Hunderte von Jugendlichen vergebens nach einer Lehrstelle ihrer Wahl. Aus Profitgründen werden viele Lehrlinge in Betrieben als billige Arbeitskräfte ausgenutzt, sind der Willkür des Patrons ausgesetzt und werden nach Abschluss ihrer Berufsausbildung nicht fest eingestellt, sondern auf die Straße gesetzt. Damit muss Schluss sein!

Statt moralische Appelle und leere Versprechungen fordern wir von der JCL (Déi Jonk Kommunisten) eine gesetzliche Regelung: Betriebe müssen verpflichtet werden, entsprechend ihrer Größe Lehrlinge auszubilden. Wer ausbildet, soll (unter strengen Bedingungen) unterstützt werden.

Wer nicht ausbildet, soll in einen Ausbildungsfonds zahlen. Weiter fordern wir für Lehrlinge das Recht auf Übernahme nach Abschluss im erlernten Beruf, mehr betriebliche Mitbestimmung sowie Lehrlingsentschädigungen, die ein an- und eigenständiges Leben ermöglichen.


Aufruf der Jeunesse Communiste
zur Kundgebung gegen die Nazis in Trier

 

Am 26. März wollen Nazis aus der ganzen Bundesrepublik Deut¬schland, organisiert von der neofaschistischen NPD, unter dem Motto »US-Kriegsbasis abwählen – Frieden jetzt!« durch Trier marschieren. Die NPD, die dreist vorgibt, eine »soziale Heimatpartei« zu sein, ist eine offen faschistische Partei, die die (Kriegs-)Verbrechen des Naziregimes und der deutschen Wehrmacht leugnet, den deutschen Militarismus glorifiziert, sowie ihren braunen Terror gegen Migranten, Linke und andere verbreitet. Wir von der JCL – déi Jonk Kommunisten verstehen uns als antifaschistische Jugendorganisation und rufen dazu auf, sich an der Kundgebung, organisiert vom »Bündnis gegen Rechts Trier«, zu beteiligen, die am 26. März 2011, gegen 12.00 Uhr bei der Porta Nigra in Trier stattfindet. Solidarität statt rechter Hetze! Kein Fußbreit den Faschisten!

Die Jeunesse Communiste fordert:

Her mit dem Recht auf gute Arbeit und Ausbildung!

 

Betriebe machen satte Gewinne, erhalten Steu¬ergeschenke und den Aktionären werden fette Dividenden ausgeschüttet, während wegen der Profitmaximierung besonders mehr und mehr Jugendlichen die Perspektive auf eine lebenswerte Zukunft versaut wird. Durch Lehrstellenmangel und Ju¬gend¬arbeitslosigkeit, längere Arbeitszeiten, schlechte Arbeits- und Ausbildungsbedingungen, Lohndrückerei und Überstunden-Schieben, kaum Übernahmen, zunehmende Ausbeutung und Patronatswillkür. Verschärft wird das Ganze durch die Krise, für die auch die Jugend die Zeche bezahlen soll.

Déi Jonk Kommunisten (JCL) verurteilen diese Zustände und treten dafür ein, Betriebe gesetzlich zu verpflichten, entsprechend ihrer Größe Lehrlinge auszubilden. Wer nicht ausbildet, soll zahlen. Weiter fordert die JCL feste Arbeitsplätze, Lehrlingsentschädigungen und Löhne, die ein an- und eigenständiges Leben ermöglichen, das Recht auf Übernahme im erlernten Beruf, eine Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohn- und Personalausgleich, das Verbot von Leiharbeit, das volle Streikrecht sowie die Ausweitung der betrieblichen Mitbestimmung für die Belegschaften und ihrer Vertreter.

Die JCL erklärt sich solidarisch mit allen jungen Arbeitslosen, Arbeitenden und Lehrlingen. Sie ruft sie dazu auf, sich gewerkschaftlich zu organisieren und aktiv zu werden. Nicht hinter verschlossenen Türen in der Tripartite, nicht mit »Sozialpartnerschaft«, sondern mit den Mitteln des Arbeitskampfs (z.B. Streiks, Betriebsbesetzungen) können sie gemeinsam mit ihren älteren Kollegen sich gegen die Angriffe des Patronats und ihrer Politiker zur Wehr setzen, für bessere Arbeits- und Ausbildungsbedingungen, mehr Lehrstellen und Arbeitsplätze, für den Erhalt der Arbeitsplätze und Standorte sowie für ihre Rechte eintreten.

Jeunesse Communiste Luxembourgeoise (JCL)


Gemeinsam wehren, gemeinsam kämpfen Her mit dem Recht auf eine lebenswerte Zukunft!


Während einerseits Betriebe jedes Jahr fette Gewinne machen und Steuergeschenke erhalten, hohe Dividenden ausgeschüttet werden und sich oben große Vermögen anhäufen, wird andererseits uns Jugendlichen hier in Luxemburg mehr und mehr die Zukunft versaut. Durch Bildungsmisere, Lehrstellenmangel und Jugendarbeitslosigkeit, durch Ausbeutung und Willkür am Arbeitsplatz, durch Lehrlingsentschädigungen und Löhne, von denen man nicht an- und eigenständig leben kann, durch Wohnungsnot und Sozialabbau, durch die Umverteilung von unten nach oben, durch das Einschränken und Abbauen von demokratischen Grundrechten, durch militärische Aufrüstung und Kriegseinsätze. Die ganze Situation verschärft sich dabei durch die Krise, für die auch wir bezahlen sollen.

Wir nehmen diese Zustände und das dahinterstehende kapitalistische System nicht hin. Wir wollen, dass endlich diejenigen zur Verantwortung gezogen werden, die uns die Zukunft versauen: Das Patronat, die Großaktionäre und ihre Politiker. Nicht die Profite, sondern die Interessen und Rechte der Jugendlichen müssen im Mittelpunkt stehen. Wir wollen Bildung für alle ermöglichen, die nicht vom Geldbeutel abhängt und nicht unter dem Einfluss der Privatwirtschaft steht.

Wir wollen, dass Betriebe gesetzlich dazu verpflichtet werden, entsprechend ihrer Größe auszubilden und zu übernehmen - Wer nicht ausbildet, soll zahlen. Wir haben das Recht auf eine gute Arbeit mit einem ordentlichen Lohn. Wir wollen, dass der Reichtum gerecht umverteilt wird und dass die Krise von den Verursacher und Profiteuren selbst bezahlt wird. Wir wollen nicht nur mehr Demokratie auf politischer Ebene, sondern auch wirkliche Mitbestimmung in den Schulen und Betrieben. Wir wollen, dass die Kirche von Staat und Schule getrennt wird. Wir stehen für Solidarität und stellen uns entschieden gegen reaktionären Mief und rechte Hetze. Wir wollen weder Rüstungswahn noch Kriegstreiberei, sondern Frieden sichern und Abrüstung durchsetzen.

All unsere Forderungen können wir aber nur verwirklichen, wenn wir die kapitalistische Profitlogik ernsthaft in Frage stellen und überwinden, die Macht der Banken und Konzerne einschränken und brechen sowie eine sozialistische Gesellschaft aufbauen.

Man sagt uns: “Ihr könnt nichts dagegen machen. Ihr könnt nichts ändern!“ Wir hingegen sagen: Es ist eben doch möglich! Wir lassen uns nicht spalten. Nur gemeinsam sind wir stark. Nur in gemeinsamen Kämpfen und gewerkschaftlich organisiert können wir in den Schulen, in den Betrieben und auf der Straße unsere Stimme erheben, uns wehren, Widerstand entwickeln, Druck machen, für unsere Interessen und Rechte eintreten und grundlegende gesellschaftliche Veränderungen verwirklichen. Geben wir den Herrschenden Kontra und erkämpfen wir uns das Recht auf eine lebenswerte Zukunft!

Jeunesse Communiste Luxembourgeoise (JCL)


Die Kirchen von Staat und Schule trennen!


Die katholische Kirche hat nach wie vor in Luxemburg Privilegien, Macht und Einfluss, nicht zuletzt weil die CSV auf politischer Ebene dafür sorgt, dass das auch so ist und weiterhin so bleibt. Jedes Jahr erhält die Kirche vom Staat und von den Kommunen – selbst in Krisenzeiten – Millionen Euro, nicht nur um ihre Position zu sichern, sondern auch um Wissenschaften und demokratische und fortschrittliche Entwicklungen in der Gesellschaft zu verhindern.

Die Jeunesse Communiste Luxembourgeoise (JCL) fordert daher die Trennung von Kirchen und Staat sowie die Trennung von Kirche und Schule. Keine Religionsgemeinschaft soll durch öffentliche Gelder finanziert werden. Religion soll Privatsache sein. Weder religiöse Dogmen noch religiöse Symbole gehören in die Schulen. In dem Sinne unterstützt die JCL die Petition »Drei gute Gründe für eine Trennung von Kirche und Staat« (trennung.lu) und ruft alle fortschrittlichen Jugendlichen dazu auf, sich daran zu beteiligen.

E-Mail à jonk-kommunisten@hotmail.com

Postfach à 403, L-4005 Esch/Alzette