Treffen zwischen KPL und Ärztevereinigung AMMD


Am Mittwoch, dem 13. Februar 2008 fand ein Treffen zwischen der Ärzte- und Zahnärztevereinigung AMMD und der Kommunistischen Partei Luxemburgs (KPL) statt.

Die Vertreter der AMMD erläuterten bei diesem Treffen unter anderem ihre Vorstellungen zum System der »Haftung ohne Verschulden«, welches eine schnelle Entschädigung von Patienten im Falle eines medizinischen Fehlers ermöglichen soll. Um das abzusichern, sollte ein Fonds eingerichtet werden, welcher vom Staat, von den Krankenkassen, Krankenhäusern und Ärzten finanziert würde.

Gegenwärtig gibt es in Luxemburg keine Statistiken über die Anzahl und die Art medizinischer Kunst- und Behandlungsfehler.

Weitere Themen, welche diskutiert wurden, waren die Organisation des Notdienstes, die mögliche Rolle eines koordinierenden Arztes in den Krankenhäusern, die neuen Unfallprozeduren, die Palliativmedizin, die gesundheitliche Versorgung von Menschen, die keiner Krankenkasse angehören oder kein Geld haben, um sich eine medizinische Versorgung zu leisten und die Präventivmedizin, die in Luxemburg unterentwickelt ist.

Die KPL tritt dafür ein, die Präventivmedizin im Interesse der Volksgesundheit rasch zu entwickeln und allen Menschen im Land, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft und ihrer finanzielle Lage, die bestmögliche medizinische Versorgung zu gewährleisten.