SEKTION SANEM-BELES

Ausstellung »90 Jahre KPL« in Beles


kpl-beles

Der Kampf für die Rechte der Arbeiter, für soziale Gerechtigkeit und Sozialismus zieht sich wie ein roter Faden durch die 90-jährige Geschichte der Kommunistischen Partei Luxemburgs. Das stellte KPL-Präsident Ali Ruckert in der Ausstellung »90 Jahre KPL« am 30. April im Kultur- und Gesichtshaus »A Gadder« in Beles fest. 

Zur Eröffnung der Ausstellung begrüßte der Sektionspräsident der KPL in der Gemeinde Sanem, Michel Krisch¬ler, die zahlreichen Besucher und Ehrengäste, als darunter Bürgermeister Georges Engel (LSAP), die Schöffen Myriam Cecchetti (Déi Gréng) und Jo¬sé Piscitelli (LSAP), Ehrenbürgermeister Mathias Greisch sowie die Vertreter von lokalen Vereinen.

Er bedankte sich bei der Gemeinde und bei allen, die zum Gelingen der Ausstellung beitrugen und erinnerte insbesondere an den früheren kommunistischen Abgeordneten Jos Grandgenet, der nicht nur 31 Jahre lang die Interessen der Schaffenden in der Abgeordnetenkammer verteidigte, sondern sich auch während mehr als 40 Jahren um die Interessen der Einwohner aus der Gemeinde Sanem-Beles verdient machte, davon fünf Jahre als Schöffe. 

KPL-Präsident Ali Ruckert befasste sich anschließend im Schnelldurchgang mit der 90-jährigen Geschichte der KPL und gab nähere Erläuterungen zur Gründung der Partei, dem Kampf gegen das »Maulkorbgesetz, mit dem die Klerikalen die KPL 1937 verbieten wollten, die kommunistische Resistenz während der Nazi-Zeit, die Bemühungen der KPL, eine Zusammenarbeit aller Linkskräfte anzustreben und den Einsatz der Kommunisten während der vergangenen Jahrzehnte für die Rechte der Arbeiter und aller Schaffenden. 

Bürgermeister Georges Engel bedankte sich herzlich für die Einladung zum Vernissage der Ausstellung und bescheinigte der KPL, sich im Laufe der Geschichte immer wieder für die Interessen der Schaffenden eingesetzt zu haben. Er erinnerte auch an die gute Arbeit, die von Jos. Grandgenet während des sozialistisch-kommunistischen Schöffenrats von 1964 bis 1968 im Interesse der Einwohner der Gemeinde geleistet wurde und informierte darüber, dass der Platz Jos. Grandgenet in Beles, wenn die Infrastrukturarbeiten im besagten Ortsteil von Beles abgeschlossen sein werden, offiziell eingeweiht werden soll.

Nach dem von der Gemeindeverwaltung gespendeten Ehrenwein und der Überreichung des vor wenigen Monaten erschienenen dritten Teils der »Geschichte der Kommunistischen Partei Luxemburgs« an Bürgermeister Engel, hatten die Anwesenden ausgiebig Gelegenheit, die 80 Ausstellungstafeln in Augenschein zu nehmen.

Die Ausstellung hat bis Samstag dieser Woche geöffnet (genaue Öffnungszeiten nebenstehend). Am Samstag um 15.00 Uhr ist zudem eine Führung durch die Ausstellung geplant.

Bis zum 7. Mai 2011 im Kultur- und Geschichtshaus »A Gadder«

Die Ausstellung zeigt auf 80 Ausstellungstafeln Fotos und Dokumente aus der 90jährigen Geschichte der Kommunistischen Partei Luxemburgs und der Arbeiterbewegung: Die Gründung der KPL – Die Arbeiterkämpfe in den 20er Jahren – Der Kampf gegen das Maulkorbgesetz – Die Resistenz der Kommunisten gegen die Nazis – Die kommunistische Gewerkschaft FLA – Der »Kalte Krieg« und die antikommunistischen Ausschreitungen in Luxemburg – Die KPL gegen die Demontage der Stahlindustrie – Der Einsatz der Kommunisten gegen Militarismus und für Frieden – Schwierige Jahre nach der Niederlage des Sozialismus – Die KPL gegen Sozialabbau und Indexklau. 

Öffnungszeiten: Dienstag (3.5.) bis Samstag (7.5.), täglich von 15.00 bis 19.30 Uhr. 

Am Samstag, dem 7. Mai 2011 um 15.00 Uhr findet eine Füh¬rung durch die Ausstellung mit Ali Ruckert statt.

Eintritt frei.


Die KPL kandidiert mit einer offenen Liste
in der Gemeinde Sanem


Werte Einwohner aus Beles, Zolwer, Sanem und Ehleringen

kpl-mich

Am 9. Oktober 2011 sind Gemeindewahlen. Davor werden wieder einmal die schönsten Versprechen gemacht.

Tatsache ist, dass immer mehr Menschen immer weniger Geld in der Tasche haben, der Wohnungsmangel immer größer wird, und die Arbeitslosigkeit Rekordniveau erreicht.

Die von der CSV/LSAP-Regierung beschlossenen Steuererhöhungen, die Manipulation des Index, die vielen Preiserhöhungen für Energieprodukte und Lebensmittel, die höheren Eigenbeteiligung für Patienten bei Spitalaufenthalt, medizinischen Dienstleistungen und Medikamenten, die Erhöhungen der Kinderkrippen, der Altenheime und des Wasserpreises haben zur Folge, dass die schaffenden Menschen sich immer weniger leisten können.

Was das mit den Gemeindewahlen zu tun hat?

In den Schöffen- und Gemeinderäten sitzen die Vertreter derselben Parteien, die in der Regierung und im Parlament Sozialabbau und Steuererhöhungen für die arbeitenden Menschen und Steuersenkungen und Geschenke an das Groß- und Finanzkapital beschließen.

Die Vertreter der verschiedenen Parteien in den Schöffen- und Gemeinderäten wehren sich nicht gegen Sozialabbau und Preiserhöhungen, sondern geben die auf nationaler Ebene beschlossenen Verschlechterungen einfach an die Bürger weiter und erhöhen dann auch noch die Gemeindetaxen. Sind das die »Volksvertreter«, die gebraucht werden?

Wollen Sie wirklich jene wählen, die »sympathisch« sind und alle möglichen Versprechen auf lokaler Ebene machen, während sie selbst oder ihre Parteikollegen in der Abgeordnetenkammer Sozialbbau und Indexklau betreiben?

Oder ist es nicht nützlicher, jene zu wählen, die gegen jegliche soziale Verschlechterungen und Preistreiberei eintreten, gegen Geschenke an das Patronat und die Verschleuderung öffentlicher Gelder zu Rüstungszwecken sind und statt dessen sich einsetzen für die Schaffung von Arbeitsplätzen, bezahlbare Wohnungen, Ausbildungsplätze für Jugendliche, genügend Kinderkrippen und Altenheime und bessere Lebensbedingungen in Gemeinden, wie das die Kommunisten tun?

Um die Interessen der schaffenden Menschen auch auf lokalem Plan zu verteidigen, werden die Kommunisten am 9. Oktober mit einer Kandidatenliste zu den Gemeindewahlen in der Gemeinde Sanem antreten.

Die kommunistische Liste wird offen sein für Männer und Frauen, die links stehen und bereit sind, sich auf der Basis des Programms der KPL für die Belange der schaffenden Menschen einzusetzen. Unterstützen Sie die KPL bei ihren Bemühungen. Werden Sie selbst aktiv und verteidigen Sie Ihre eigenen Interessen zusammen mit der KPL. Setzen Sie sich dafür ein, dass die offene Liste der KPL erfolgreich sein wird.

Sektion Sanem-Beles
der Kommunistischen Partei Luxemburgs 


Le KPL se présente avec une liste ouverte aux élections communales dans la commune de Sanem


Chers habitants de Belvaux, Soleuvre, Sanem et Ehlerange

kpl-mario

Le 9 octobre 2011 auront lieu les élections communales. Elles sont comme d’habitude précédées d’une pluie de promesses mirobolantes.

Le fait est, que de plus en plus de gens disposent de moins en moins d’argent, que le manque de logements est de plus en plus grand et que le chômage atteint des niveaux record.

Les augmentations d’impôts et la manipulation de l’index décidées par le gouvernement CSV/LSAP, les nombreuses augmentations de prix pour l’énergie, l’eau et l’alimentation, l’augmentation du ticket modérateur pour le séjour en hôpital, les services médicaux et les médicaments, les augmentations des prix des crèches et des maisons de retraite ont pour conséquence que les travailleurs doivent renoncer, non seulement au superflu, mais de plus en plus souvent au nécessaire.

En quoi cela concerne-t-il les élections communales ?

Dans les conseils échevinaux et municipaux siègent les représentants des mêmes partis, qui pratiquent au gouvernement et au parlement le démontage social et les augmentations d’impôts pour les travailleurs, ainsi que les réductions fiscales et autres cadeaux au grand capital et à la finance.

Les représentants des différents partis dans les conseils municipaux et échevinaux ne défendent pas le citoyen contre ce démontage social et ces augmentations de prix, mais lui transfèrent simplement la détérioration de son niveau de vie décidé à l’échelon national et augmentent par-dessus le marché les taxes communales. Est-ce de ce genre de béni-oui-oui dont on a besoin ?

Voulez-vous vraiment élire ceux qui ont une bonne tête bien sympathique et qui promettent monts et merveilles sur le plan local, lorsque eux-mêmes ou leurs collègues de parti pratiquent au parlement le démontage social et le pillage de l’index ? 

N’est-ce pas bien plus utile d’élire ceux qui interviennent contre toutes les détériorations sociales et le gonflement des prix, contre les cadeaux au patronat et le gaspillage d’argent public pour l’armement, donc de voter pour les communistes qui veulent consacrer cet argent à la création de postes de travail, de places d’apprentissage pour les jeunes, de logements abordables, d’un nombre suffisant de crèches et de maisons de retraite et des conditions de vie meilleures dans les communes ?

Afin de défendre les intérêts des travailleurs également sur le plan local, les communistes présenteront le 9 octobre une liste de candidats aux élections dans la commune de Sanem.

La liste communiste sera ouverte à toutes les femmes et à tous les hommes de gauche qui sont disposés à intervenir sur la base du programme KPL en faveur des besoins des travailleurs. N’hésitez pas à appuyer le KPL dans son combat pour la justice sociale. Soyez vous-mêmes actif/active et défendez vos propres intérêts ensemble avec le KPL en portant sa liste, donc votre liste, vers le succès.

Section Sanem-Belvaux

du Parti Communiste Luxembourgeois (KPL)


Heimlich, still und leise…


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…wurde in den vergangenen Wochen ein Straßenschild in der Alliiertenstraße in Beles von den Gemeindediensten aufgestellt, das darauf hinweist, dass sich hier fortan ein Platz mit dem Namen von Jos Grandgenet befindet.

Fast 20 Jahre nach dem Tod von Jos Grandgenet wurde nun endlich seiner von den Gemeindeverantwortlichen gedacht.

Die KPL-Gemeng Suessem und eine Reihe Bürger aus der Gemeinde hatten schon vor Jahren, nachdem sie in zahlreichen Zeitungsartikeln gegen die Vergeßlichkeit der aufeinanderfolgenden Schöffenräte protestiert hatten, auf die Verdienste von Jos Grandgenet gegenüber den Bürgern aus der Gemeinde Sassenheim und des Landes hingewiesen.

Symbolisch hatten die Kommunisten den Platz vor seinem Hause nach Jos Grandgenet benannt, da die jeweiligen Gemeindeverantwortlichen immer wieder die seit Jahren vorgesehene Straßenerneuerung als Vorwand genommen hatten, um dem unvergessenen kommunistischen Patrioten, Gemeinderat, Schöffen und Abgeordneten eine Gedenktafel zu errichten.

Das Hinweisschild, das nun die »Place Grandgenet« kennzeichnet, steht genau vor Grandgenets ehemaliger Wohnung, wurde aber leider, ohne dass die Einwohner, ja nicht einmal alle Gemeinderäte davon in Kenntnis gesetzt worden wären, sang und klanglos angebracht.

Auch wenn das Beleser Straßennetz in den kommenden Jahren zu den Stiefkindern im Straßenbau zählen sollte, da kein Geld in der Gemeindekasse für Straßenbau sein soll, wie der Bürgermeister gelegentlich der rezenten Aufklärungsversammlung über die Arcelor-Brachen zu verstehen gab, so sind wir dennoch der Meinung, dass sich eine offizielle Einweihungsfeier des Jos. Grandgenet-Platzes, an der alle Bürger teilnehmen könnten, geradezu aufdrängt. Es sollte nie zu spät sein, das Versäumte nachzuholen.

Die Kommunisten aus der Gemeinde Sassenheim


Genosse Jean-Baptiste Grandgenet
feierte 100. Geburtstag


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Am 13. Februar feierte unser Genosse Jean-Baptiste Grandgenet seinen 100. Geburtstag. Aus diesem Anlass überbrachte ihm eine Delegation der Sektion Gemeng Suessem der Kommunistischen Partei Luxemburgs, der sich KPL-Präsident Ali Ruckert angeschlossen hatte, dem Jubilar die besten Grüße.

Seit seiner Geburt wohnt Jean-Baptiste Grandgenet in Beles, wo er im Jahre 1933 auch Irma Bernard heiratete, die 1989 verstarb. Dem Paar wurden zwei Kinder geboren, Annette und Emile. Drei Enkel und eben so viele Urenkel gehören heute zum Familienkreis.

Als junger Arbeiter – auf ARBED/Belval war er als Dreher beschäftigt – mit den großen Problemen der Arbeiterfamilien im Süden des Landes und der Ausbeutung der schaffenden Menschen direkt konfrontiert, und besorgt über die großen Gefahren, die sich mit dem Erstarken der Nazis in Deutschland deutlich abzeichneten, trat Jean-Baptiste Grandgenet am 24. Juni 1934 der Kommunistischen Partei Luxemburgs bei. Einer Partei, dem der Bruder des einstigen, bereits verstorbenen kommunistischen Abgeordneten und Schöffen der Gemeinde Sanem, Jos Grandgenet, während nahezu 73 Jahren bis heute treu geblieben ist.

Wegen seiner politischen Ansichten wurde der heute Hundertjährige während des Zweiten Weltkriegs, ähnlich wie zahlreiche andere Kommunisten auch, von den Nazis verhaftet. Dem Tod entkam er damals glücklicherweise quasi im letzten Moment.

Aktiv war Jean-Baptiste auch gewerkschaftlich. Zuerst im FLA, später nach der Fu-sion im LAV. So gehörte er beispielsweise lange Jahre dem Arbeiterhauptausschuß von ARBED-Belval und als Vertreter der Versicherten dem Krankenkassenausschuss an.

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